GeoPark Schwäbische Alb ist jetzt UNESCO Global Geopark

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Der GeoPark Schwäbische Alb, wurden in das UNESCO Global Geopark-Programm aufgenommen

Das Programm wurde in einem Mehrheitsbeschluss der 193 UN-Mitgliedsstaaten UNESCO-Generalkonferenz am 14. November 2015 formal bestätigt. Die bislang unter „Globale Geoparks unter der Schirmherrschaft der UNESCO“ geführten Regionen werden damit in einen offiziellen UNESCO-Status angehoben. Weitere Geoparks, die neben der Schwäbischen Alb in das neue UNESCO-Programm aufgenommen wurden sind der Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald, der Geopark Harz – Braunschweiger Land – Ostfalen, der Geopark Muskauer Faltenbogen, der Natur- und Geopark TERRA.vita und der Natur- und Geopark Vulkaneifel. Zu ihren Aufgaben gehören der Schutz des geologischen, natürlichen und kulturellen Erbes sowie Beiträge zu einer nachhaltigen Regionalentwicklung unter Mitwirkung der Bevölkerung. Darüber hinaus vermitteln Geoparks ein Bewusstsein und ein Verständnis für den globalen Wandel.

Der GeoPark Schwäbische Alb ist eine Region mit einzigartigem geologischen und archäologischen Erbe. Die Alb ist Teil des Südwestdeutschen Schichtstufenlandes und wird begrenzt vom Schwarzwald im Südwesten, dem Neckar im Norden, dem Rieskrater im Osten und der Donau im Süden. Erdgeschichtliche Abschnitte wie das Aalenium und das Pliensbachium sind nach Orten der Schwäbischen Alb benannt. Die weltweit bekannte Untergliederung des Erdalters Jura wurde hier entwickelt. Auf der Alb findet man weltberühmte Fossilienfundstätten wie Holzmaden, Dotternhausen und Nusplingen. Die Karstlandschaft bietet Dolinen, Karstquellen wie den Blautopf und viele Höhlen. Als höhlenreichste Landschaft Deutschlands bot die Alb Menschen und Tieren bereits in der Eiszeit besondere Lebensräume, welche einzigartige Eiszeitfunde wie den Löwenmenschen oder die Venus vom Hohle Fels beherbergt haben. Besonders attraktiv im GeoPark Schwäbische Alb ist die Verzahnung von Geotourismus und dem weiteren, vielfältigen touristischen Angebot auf der Schwäbischen Alb, vertreten durch den „SAT“ (Schwäbische Alb Tourismus). Durch die Auszeichnung wird der gesamten Region mit dem nunmehr 4. UNESCO-Stern auch geotouristisch Aufschwung verliehen.

Außer den bereits bestehenden sechs UNESCO Globalen Geoparks in Deutschland können sich auch andere Regionen mit einem international bedeutsamen geologischen Erbe zukünftig bewerben, um Teil des neu gegründeten UNESCO-Geopark Netzwerks zu werden. Mit der Schaffung dieser dritten Flächenkategorie „UNESCO Global Geoparks“ setzt die UNESCO einen Meilenstein für Schwerpunkte in der Regionalentwicklung. Die Geoparks weltweit werden nunmehr in ihrem Status angehoben verstärkt in die Themen Geotourismus, Geotopschutz, Geobildung und Regionalentwicklung investieren. Andererseits erhofft sich der GeoPark Schwäbische Alb aber auch Unterstützung von der Politik, insbesondere vom Land Baden-Württemberg.

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GeoPark Schwäbische Alb - die Schwäbische Alb ist sowohl Bestandteil des Südwestdeutschen Schichtstufenlandes als auch der im Jura (vor 200 bis 135 Millionen Jahren) entstandenen Tafellandschaft zwischen Rhône und Franken. Begrenzt wird sie vom Schwarzwald im Südwesten, dem Neckar im Norden, dem Rieskrater im Osten und der Donau im Süden. Der Geopark erstreckt sich zwischen Aalen und Tuttlingen, in seinem Innern oder direkt angrenzend liegen die Städte Ulm, Tübingen, Göppingen, Reutlingen und Schwäbisch Gmünd. Mit Referenzen an noch ältere und auch jüngere Zeiten bietet der Geopark eine beeindruckende geologische und paläontologische Vielfalt – auch in ökologischer Hinsicht, dies ist mit ein Grund für die 2009 erfolgte Auszeichnung eines Teilgebiets des Geoparks als UNESCO-Biosphärenreservat.

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